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Eine wundervolle Gartenhochzeit bei Nürnberg

Jetzt geht’s ab nach Schwabach zu Theresa und Paul. Unser heutiges Brautpaar hat eine wundervolle Gartenhochzeit gefeiert, die wir euch auf keinen Fall vorenthalten wollen. Es lief nicht alles ganz nach Plan, aber dafür war es nicht langweilig bei den beiden. Da es eine ganz schöne Tour bis nach Schwabach ist, sind wir schon einen Tag eher angereist und haben uns im Hotel auf das große Fest vorbereitet. Die Kameras und Objektive wurden gereinigt, die Akkus aufgeladen und die Karten formatiert. 

Am nächsten Tag starteten wir nach einem kurzen Frühstück zum Elternhaus von Paul. Hinter dem Haus versteckte sich ein eindrucksvoll gepflegter und romantischer Garten, der wie geschaffen schien, für eine perfekte Gartenhochzeit mit über einhundert Gästen. Im Garten selbst wurde noch gewuselt und die Vorbereitungen waren in vollem Gange. Als Hochzeitsfotografenpaar teilten wir uns wie immer auf und fotografierten das Getting Ready von Braut und Bräutigam getrennt. So entspannt und natürlich wie wir die beiden kennengelernt hatten, verliefen auch die Vorbereitungen. Ohne viel Tamtam wurde das Brautkleid angezogen und Paul schlüpfte nach einer kurzen Dusche in seinen Anzug. Eigentlich wollte er sich danach auch seine Anzugsschuhe anziehen, doch die waren weg! Er sagte ganz gelassen: “Die werden sicher schon wieder auftauchen, dann geh ich halt erstmal mit Gummistiefeln zur Kirche!“ Ich lachte noch laut darüber, aber er ging wirklich mit Gummistiefeln los!!! Doch er sollte recht behalten, denn als wir vor der Kirche angekommen waren und sich die dort wartende Hochzeitsgesellschaft köstlich über seine Schuhauswahl amüsiert hatte, kam nach kurzer Zeit Theresas Trauzeugin mit seinen Schuhen um die Ecke. Paul sollte sich mal als Kind die Schuhe selbst für eine Hochzeit anziehen und hat damals einfach seine Gummistiefel angezogen und bemerkt wurde dies dann erst an der Kirche.

Nachdem die Braut auch an der Dreieinigkeitskirche in Schwabach angekommen war, warteten alle darauf, dass die Türen der Kirche geöffnet werden. Die Zeit verging und es tat sich absolut nichts. Die ersten machten sich schon auf die Suche nach einem anderen Eingang und so langsam wurde auch an den Absprachen und dem Zeitplan gezweifelt. Ein kurzes Telefonat mit dem Pfarramt brachte Licht ins Dunkel. Die Kirche hatte den Termin eine Stunde später im Kalender eingetragen. Pauls Kommentar: “Ist doch kein Problem, das Wetter spielt ja mit!“ Mit einer halben Stunde Verspätung öffneten sich die Türen und es konnte in der Kirche Platz genommen werden. Da der Pfarrer aber noch auf dem Weg war, entschlossen sich Pauls Papa und ein weiterer Hochzeitsgast dazu, erstmal eine kleine Improvisations-Vorstellungsrunde zu halten. Diese wurde mit Geschichten aus der Kindheit untermalt und sorgte für schallendes Gelächter in den alten Kirchenmauern. Der Pfarrer wurde im Anschluss unter Beifall empfangen und startete seine Predigt mit den Worten: Ja, äh… sorry! :D

Es folgte ein lustiger und lebendiger Gottesdienst, der den turbulenten Start schnell in Vergessenheit geraten ließ. Nach der Zeremonie hatten die Gäste die Möglichkeit dem Brautpaar zu gratulieren, danach wartete aber auch schon die erste Herausforderung auf die beiden, die sie gemeinsam zu meistern hatten. Die Kollegen von der Wasserwacht haben ein ganz tolles Spiel für das frisch vermählte Paar vorbereitet. Theresa musste Paul mit „Zugzeichen“ an einem Seil signalisieren, wie er aus dem mit Gästen aufgebauten Parcours entkommen konnte, in dem noch die ein oder andere Aufgabe mit zugeklebter Schutzbrille zu erledigen war. Das war wirklich eine knifflige Angelegenheit. Die Temperaturen kletterten langsam aber sicher in die Höhe und deshalb freuten sich alle über eine Erfrischung im Garten des Elternhauses. Diesen erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang durch Schwabach. 


Die Gartenhochzeit mit Kicker, Riesenjenga, Tischtennis und leckerem Essen konnte endlich starten!


Im Garten gab es allerhand zu entdecken und überall verteilt gemütliche Sitzmöglichkeiten. Für die vielen kleinen Gäste gab es neben allerhand Spielzeug natürlich auch Seifenblasen. Es folgte ein wundervoll entspannter Nachmittag mit gelungenen Reden und tollen Gesprächen, kühlen Getränken und unzähligen Leckereien. Paul und Theresa hatten nämlich eine ganz wundervolle Idee gehabt. Sie haben ihre Gäste gebeten etwas selbst gemachtes zum Essen, anstatt unzählige Geschenke, mitzubringen. Der Plan ging auf und es gab die unterschiedlichsten Salate, Kuchen, Lachs von den skandinavischen Hochzeitsgästen, Mochis und und und… Es hat allen sehr gut geschmeckt und die Grundlage für die abendliche Party war geschaffen.

Aber ein bisschen Bewegung tut dem Paul bestimmt nochmal gut nach dem vielen Essen. So oder zumindest so ähnlich war bestimmt der Gedankengang derer, die kurzerhand die Braut entführten. Also ab auf das Fahrrad und die Braut suchen, war nun die Devise. Denn jeder, der diesen Brauch kennt, weiß natürlich, umso länger es dauert, umso teurer wird der Spaß! Nachdem wir ein paar Kneipen in der Stadt abgeklappert hatten, wurden wir fündig und haben die gut gelaunte Truppe samt Braut aufgefunden. Paul hatte noch ein Bier mitgetrunken bevor er sich seine Theresa über die Schulter gelegt hatte, um sie wie bei einer Zirkuseinlage auf dem Fahrrad zurück zum Hochzeitsfest zu bringen. Wir müssen wirklich ein sehr seltsames Bild abgegeben haben. Das Zirkusbrautpaar und der Hochzeitsfotograf, der einhändig mit dem Fahrrad nebenher fährt und den Fokuspunkt seiner Kamera mit der Nase verstellen musste… (was eine ziemliche Herausforderung war, Berg ab, auf Kopfsteinpflaster!)

Aber zu guter Letzt sind alle wohlbehalten angekommen und die beiden konnten zusammen mit ihren Gästen bis in die frühen Morgenstunden feiern!

Liebe Theresa und lieber Paul, wir werden euer einzigartiges Fest so schnell nicht vergessen und wünschen euch ganz viel Freude mit euren ersten Hochzeitsfotos. Habt gaaaaaanz lieben Dank für eure Geduld. Wir hoffen, es hat sich gelohnt!

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