Kai und Kristin Fotografie » Wir sind ein Fotografenpaar und fotografieren Hochzeiten in Leipzig, Dresden, Berlin, Hannover sowie europaweit. In unserem Fotostudio in Leipzig bieten wir Portrait- und Werbefotografie an.

10 Jahre Selbstständigkeit als Fotografen

Heute ist es soweit. Wir feiern Jubiläum und zwar unser Zehnjähriges! Das ist eine verdammt lange Zeit. In den letzten zehn Jahren ist eine ganze Menge passiert und wir versuchen gerade die Erlebnisse und Entwicklungen dieses Zeitraumes für euch in einem knackigen und interessanten Blogbeitrag zusammenzufassen. Wahnsinn! Wir haben noch nicht die geringste Idee wie und ob das funktioniert. Und liest das am Ende überhaupt irgendjemand? Falls dem nicht so sein sollte, nutzen wir den Rückblick in Text und Bild ganz einfach für uns zum Reflektieren von einem Jahrzehnt.

CHRONIK

2008
Start in die Selbstständigkeit.
Kristin hat nach ihrer zweijährigen Ausbildung zur Fotografin noch zwei weitere Jahre als angestellte Fotografin gearbeitet bevor sie sich am 1. März 2008 selbstständig gemacht hat. Ihre Ausbildung hat sie 2005 als Innungssiegerin abgeschlossen. Ich war zu dieser Zeit noch bei der Bundeswehr verpflichtet und bin in meiner Freizeit durch „Kristins harte Schule der Fotografie“ gegangen. Zu diesem Zeitpunkt war uns beiden bereits klar, dass wir die Fotografie hauptberuflich betreiben möchten. Wir hatten ein sicheres Einkommen durch meine Tätigkeit als Soldat und konnten sehr viel von den generierten Umsätzen durch die Fotografie in neues Equipment investieren. Mit Kristins Businessplan hat sie in diesem Jahr beim „Businessplanwettbewerb“ den Sonderpreis Handwerk gewonnen. Kristin war auch als Aussteller auf ihrer ersten Hochzeitsmesse. Diese war in Hannover und dort haben wir damals, in einer kleinen Wohnung mit Bürocontainer im Wohnzimmer, gewohnt. Als wir mit der Hochzeitsfotografie angefangen haben, war die Hochzeitsreportage noch eine Dienstleistung die wir im deutschsprachigen Raum erklären mussten. Die Paare fragten damals nach den klassischen Hochzeitsportraits und im besten Fall nach Fotos von der Trauung. Als wir ihnen erklärten, dass wir erst ab sechs Stunden Aufnahme starten, um die Geschichte des Tages einfangen zu können, trafen wir am Anfang auf große Verwunderung bei den Paaren. Doch mit der Zeit fanden wir unsere Brautpaare oder besser gesagt sie fanden uns. Wir haben die erste Internetseite www.fotografie-fuer-verliebte.de mit Reportagebildern gefüllt und konnten so mit den Bildern erklären, was unsere Arbeit ausmacht. Das Erzählen von Geschichten ist bis heute der Schwerpunkt in unseren Hochzeitsreportagen.

2009
In diesem Jahr wurde Kristin bei den Hochzeitsfotografen-Deluxe aufgenommen, aus denen mittlerweile die Bildpoeten geworden sind. Die Reportagefotografie hat sich inzwischen in der Hochzeitswelt fest verankert und die Nachfrage stieg von Jahr zu Jahr. Wir waren ein eingespieltes Team und hatten eine Menge Spass an den Wochenenden in ganz Deutschland Hochzeitsreportagen zu fotografieren. Eines wurde uns aber in diesem Jahr ebenfalls bewusst, der Umsatz würde nicht reichen um zu zweit gut davon leben zu können. Wir liebten schon immer die Abwechslung in der Fotografie. Da aus unseren Brautpaaren mit der Zeit kleine und große Familien wurden und die Nachfrage nach Neugeborenen- Kinder- und Familienfotografie stark zunahm, ergab sich die Lösung unseres „Problems“ quasi von selbst. Auch Firmen wurden langsam auf uns aufmerksam und wir setzten unsere ersten großen Projekte in der Werbefotografie um. So wuchs unser kleines Fotografie-Business und nun wollten wir ihm einen angemessenen Rahmen verleihen.

2010
Wir eröffneten unser erstes Fotostudio.
Das FOTOLOFT in Leipzig. Das war ein großer Meilenstein für uns. Wir haben uns sehr gut vorbereitet. Wir haben uns unter anderem von Michael Belz von der FotoWerkstatt beraten lassen und auch passende Räumlichkeiten gefunden, die wir so gestalten konnten wie wir es wollten. Wir hatten damals ganz schön Bammel. Denn aus Hannover wegzugehen war eine riskante Entscheidung. Hier haben wir uns in kurzer Zeit ein gutes Netzwerk aufgebaut und das alles wollten wir hinter uns lassen und von vorn anfangen? Ja! Denn Kristin wollte wieder zurück in den wilden Osten. 🙂 Das Studio lief gut an und machte uns richtig Freude. Wir hatten ein ordentliches Büro und Rechner an denen die Bildbearbeitung Spaß machte. Unser Plan, eine hochwertige Fotografie mit gutem Service und viel Zeit für den Kunden zu etablieren, ging voll auf. In diesem Jahr fotografierten wir auch die meisten Hochzeitsreportagen. Es waren 32! ZWEIUNDDREIßIG. Nach diesem Jahr wussten wir, dass es für uns zu viele waren. Es war ein spannendes und erlebnisreiches Jahr, was auf die Dauer leider nicht so funktioniert hätte. Am Freitag eine 12 Stunden Reportage in Frankfurt am Main fotografieren und am Samstag eine weitere an der Ostsee… Wir lernten aus diesem Jahr und deckelten unsere Reportagen auf 25 pro Saison.

2011
Im Studio kehrte langsam Routine ein. Wir brauchten ein neues Projekt. Wir wollten unsere Bekanntheit in Leipzig steigern und setzten uns an unsere Webseite, um auch diese an unser neues Portfolio anzupassen. Nach einer weiteren arbeitsintensiven Zeit in der wir ganz viel neues dazulernen durften war sie fertig. Wir waren sehr zufrieden und der 2. Platz beim Website Award Sachsen bestätigte uns dies. So langsam haben wir uns auch in Leipzig mit tollen Dienstleistern ein gutes Netzwerk aufgebaut, mit denen wir heute noch gern zusammenarbeiten.

2012
Die Hochzeitsfotografie und unser Studio entwickelten sich sehr gut. Viel Zeit für freie Arbeiten blieb da leider nicht übrig. Dies wollten wir in diesem Jahr ändern und setzten unseren ersten richtigen Style-Shoot um. Den Waterlove-Style-Shoot. Mit vielen kreativen Dienstleistern etwas zu erschaffen ist großartig und es folgten weitere tolle Projekte.

2013
In diesem Jahr haben wir unsere erste Hochzeit im Schnee fotografiert. Es war eine richtige Märchenhochzeit mit dicken Schneeflocken und Pferdekutsche, daran erinnern wir uns sehr gern zurück. Wir hatten außerdem auch unsere heißeste Hochzeitsreportage in den zehn Jahren bei 37 Grad im Schatten in Dresden und zwei ganz tolle Fotografentreffen auf Mallorca. Wir haben uns immer gern mit anderen Fotografen ausgetauscht um voneinander zu lernen und um uns stets weiterzuentwickeln.

2014
Kristins Fotoausstellung „faces of namibia“ wurde in diesem Jahr in Sondershausen gezeigt. Dies war ein weiterer Ausstellungsort von vielen der Wanderausstellung. Damit unterstützen wir den Verein Lilli e.V., bei dem wir auch beide Mitglied sind. Mein erster Leipzig Fotokalender wurde in diesem Jahr verkauft. Er war ein Projekt was ich mir mit einem guten Freund ausgedacht habe. Der Kalender ist in zwei darauffolgenden Jahren erschienen und hat sich für uns als sehr zeitaufwändiges Projekt herausgestellt, welches wir leider nicht jedes Jahr umsetzten konnten. Wir haben in diesem Jahr die höchstmögliche Auszeichnung vom bund professioneller portraitfotografen (bpp) für unsere Fotografie erhalten und durften von nun an das begehrte Siegel mit 3 Sternen tragen. Auch unsere neue Webseite entstand mit neuem Logo und Namen. Wir nannten uns von nun an Kai und Kristin Fotografie. Mit der neuen Homepage präsentierten wir auch eine neue Rubrik – Die Coachings. Unser Wissen zu teilen und andere Fotografen zu beraten und bei ihrer Entwicklung zu helfen ist eine tolle Arbeit. Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich in diesem Jahr die tollste Frau der Welt geheiratet habe!

2015
Eine große Bühne. Ein Saal voller Fotografen. Wir sprechen als Referenten bei den Portraittagen für die FotoWerkstatt und geben einen Einblick in unsere Arbeit. Dies war ein weiterer großer Meilenstein für uns. Das unsere Arbeit nicht nur unsere Kunden begeistert, sondern auch andere Fotografen inspiriert, ist eine wirkliche Auszeichnung für unser fotografisches Schaffen. Wir haben in diesem Jahr neben Coachings, Vorträgen und Workshops natürlich unsere Hochzeitsfotografie und das Studiogeschäft weiter betrieben und rundeten das Jahr mit einer tollen Fotoreise ab. Wir arbeiten immer noch an den Bildern unserer 5 Wochen Südamerikareise. 😉

2016
Stand für uns wieder im Zeichen des Netzwerkens. Wir fotografierten das Titelbild für das Hochzeitsträume-Magazin und hatten einen erlebnisreichen Style-Shoot im Zoo Leipzig. Den Rest des Jahres verbrachten wir fast jede freie Minute mit dem Hausbau am Lindenauer Hafen in Leipzig. Ein weiterer Meilenstein, der uns eine ganze Menge Kraft, Nerven und Zeit gekostet hat.

2017
Nach einer weiteren spannenden Fotoreise durch Südostasien bezogen wir im Mai unser neues Fotostudio am Lindenauer Hafen. Die Mühen haben sich gelohnt und wir haben uns im neuen Umfeld sehr gut eingelebt. An den Baustellencharakter im Hafengebiet haben wir uns schnell gewöhnt und wir beobachten ganz gespannt wie um uns herum ein neues Stück Leipzig entsteht. Ein kleines Mitbringsel aus Südostasien hat mit uns die komplette Hochzeitssaison fotografiert und es sich schön in Kristins Bauch gemütlich gemacht. Die Geburt unseres Sohnes im November war eines der unbeschreiblichsten Ereignisse überhaupt.

2018
Das Jahr hat gerade erst begonnen, aber das richtig gut. Wir haben wieder das höchstmögliche Qualitätszertifikat vom bpp – bund professioneller portraitfotografen erhalten. Unsere Arbeiten werden in regelmäßigen Abständen überprüft und wir hoffen, dass wir die 3 Sterne noch lange halten können. In diesem Jahr geht es für uns auch zweimal nach Mallorca um Hochzeitsreportagen zu fotografieren, da freuen wir uns natürlich schon ganz besonders drauf.

Das waren zehn Jahre. Für die Zukunft haben wir uns vorgenommen weiter an unserer Philosophie festzuhalten. Wir wollen weiterhin hochwertige Bilder schaffen und Emotionen einfangen, an die man sich in vielen Jahren gern zurückerinnern wird. Keine leichte Aufgabe, in einer Zeit, in der die Fotografie zum Massenprodukt geworden ist. Wenn man die Entwicklungen des Marktes so betrachtet, hat man das Gefühl, dass sie langsam an Wert verliert. Für uns wird sie ihren Wert nie verlieren und wir hoffen auch in Zukunft auf die Kunden, denen es genau so geht. Die Kunden, die den Unterschied sehen zwischen einem Schnappschuss und einer professionellen Fotografie.

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Fotos: Oleg Rostovtsev, The Weddingman, Fotostudio Sascha Prochnow, bpp

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